Schneesturm

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…Fortsetzung von

Runlag Rothaar beendete seine irrsinnige Fahrt direkt vor der Mauer und zog die magnetisch gesicherte
Bombe von seinem Bike. Seine Hände zitterten vor Ungeduld, denn er hasste diesen technischen Kram,
wenn es nach ihm ging würde er sich mit seiner Axt einen Weg hindurchschlagen und diese dann in das
Fleisch der Feinde des Allvaters versenken, ja das würde ihm gefallen. Widerwillig und mit ansteigender
Unmut tippe er die Aktivierungssequenz, von oben fiel ein toter Verräter herab, direkt neben seinen Füßen
und er schollte sich für seine Unachtsamkeit. Ein Schuss der Longfangs hatte ihn gerettet! Die Alten wachten
über ihn, und sicher beurteilten sie ihn auch. Dies trieb einen kalter Schauer über seinen Rücken und kühlte
sein heißblütiges Temperament auf vernunftbegabte Niveau herunter, so konnten die Lehren der strengen
Eisenpriester zurück in seinen Verstand fließen. Endlich, die Aktivierungsrune sprang von Rot auf Grün.

Runlag Rothaar klebte die Meltabombe an die Wand und warnte seine Brüder Abstand einzunehmen
während er selbst Gas gab und mit seinem Bike eine großen Bogen fuhr. Binnen Sekunden fraß sich die
Meltaladung durch die Wand und hinterließ ein 8 Meter breites Loch.

Runlag beschleunigte und jagte noch vor seinen Brüdern durch das Loch, seine Axt schwang links und
rechts und teile diverse Verräter in Stücke, so sollte der Kampf sein, so. Tjörn Steinhand war der zweite
der hindurch schoss, nun kam seine Aufgabe. Während Runlag den Weg bereitete und seine anderen
Brüder die Seiten bekämpften, fuhr Tjörn direkt in der Mitte, seine Sinne zeigten ihm unbeirrbar die
richtige Stelle und er gab die neue Richtung über Funk weiter. Im Gegensatz zu seinem Bruder hatte
Tjörn Steinhand eine natürliche Begabung für alles maschinelle, was ihn schnell in den Fokus der
Aufmerksamkeit der Eisenpriester rückte. “Hier Brüder!”. “Ihr hab ihn gehört Welpen, Verteidigungsring”,
bellte ihr Rudelführer.

Tjörn erschoss wie beiläufig einen der Verräter, zog die Apparatur von seinem Sattel und stellte sie auf.
Seine Weißpelz und Schwarzpfote getauften Wölfe hatte sie eingeholt und schnüffelten neugierig und
knurrten in Richtung der Verräter, während sie beschützend ihre Kreise um ihn zogen. Tjörn arbeite
ruhig und gelassen, auch wenn er noch zwei Mal zu seiner Boltpistole greifen musste.

Weißpelz kam immer wieder zu ihm, schaute ungeduldig auf den Apparat und auf ihn, drehte sich im
Kreis und knurrte dann wieder in Richtung der Verteidiger. Schwarzpfote sprang plötzlich davon und
griff einen stachelbesetzten Verräter an, der zu nahe gekommen war, zerrte diesen zu Boden und machte
mit Weißpelz, die ebenfalls eingriff, kurzen Prozess mit dem Chaos Space Marine. Ein weiterer Widersacher
nährte sich, doch dieser wurde und Runlag abgefangen, der heulend mit seiner Axt auf diesen einschlug.
Tjörn bleckte die Zähne, auch er wollte kämpfen, sein Innerstes zerrte an ihm, doch die Aufgabe hatte Vorrang.

Mit einem Dank an den Primarchen Russ drückte er die Aktivierungsrune, der Geist der Maschine nahm
umgehend Verbindung zum Maschinengeist des Schiffs im Orbit auf. Uralte Riten und Protokolle wurden
befolgt und beide Maschinen synchronisierten sich, was die Apparatur mit einer weiteren Rune quittierte.
“Es ist vollbracht, für Russ und den Allvater!”. “Für Russ und den Allvater”,  kam die jaulende vielstimmige
Antwort.

Etwas griff nach Tjörns Geist, schlug bekannt aber unangenehm einen Anker in seinen Verstand, während
sich Raureif auf seiner Rüstung bildete. Unweit von ihm peitschte ein Sturm auf, aus dessen Auge drei
Centutions und ein Runenpriester stiegen. Der Sturm bildete eine schützende Wand vor der Apparatur und
um diese noch zu festigen versperrten die Centurions als lebendes Bollwerk den Weg. Ozon lag in der Luft,
als sich drei blaugleißende Kugeln formten. Die Elite der Kompanie war gekommen.

Fortsetzung folgt…

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One Response to Schneesturm

  1. vjuri sagt:

    Nette Bike’s! Schöne Geschichte mit einen hoffentlich erfolgreichen Ausgang für das Chaos 😉

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