{"id":346,"date":"2010-10-03T17:00:22","date_gmt":"2010-10-03T15:00:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.derkapi.de\/?page_id=346"},"modified":"2013-02-13T20:53:55","modified_gmt":"2013-02-13T18:53:55","slug":"gerrinod-3-kampanien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.derkapi.de\/?page_id=346","title":{"rendered":"Gerrinod 3- Kampagne"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Gegen Mitte des 42igsten Jahrtausends, an einem von hunderttausenden oder gar millionen Kriegsschaupl\u00e4tzen, irgendwo dort drau\u00dfen\u2026     <br \/>&#160;<\/p>\n<p align=\"justify\">Es begann von einem Augenblick auf den Anderen. Eine Gruppe hatte unbemerkt die Palastwache des Planetaren Gouverneur von Gerrinod 3 infiltriert und t\u00f6tete diesen, samt Gefolge und Familien. Kurze Zeit sp\u00e4ter riss eine Gruppierung mit dem Namen <em>S\u00f6hne des Krydaris<\/em> die Macht an sich. <\/p>\n<p align=\"justify\">Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin, begannen auf dem ganzen Planten Aufst\u00e4nde, offene Rebellion gegen das Imperium und schlie\u00dflich K\u00e4mpf gegen die immer noch loyalen Teile der Planetarenverteidigungskr\u00e4fte auszubrechen. Die weitausgr\u00f6\u00dfere Zahl der Armee schlug sich umgehen auf die Seite der <em>S\u00f6hne des Krydaris<\/em>.<\/p>\n<p align=\"justify\">Eine Woche vorher war ein kleines Kontingent von 30 Mann der Ultramarines unter der F\u00fchrung des ehrw\u00fcrdige Bruder-Cybot Incurs auf dem Planten gelandet, um bei der Zeremonie zur Feier der Befreiung durch die Dark Eldar-Priaten, vor \u00fcber 200 Jahren, anwesend zu sein. Incurs erkannte sofort das volle Ausma\u00df der Rebellion und organisierte zusammen mit seinen Space Marines und den loyalen Truppen die Verteidigung. Es gelang ihm noch einen allgemeinen Notruf abzusetzen bevor sie von Chaoskultisten und einem gro\u00dfen Kontingent der Planetarenverteidigungskr\u00e4fte angegriffen und ihre Stellung \u00fcberrannt wurden, so dass sie gezwungen waren, sich auf eine sichere Position zur\u00fcckziehen. Incurs und seine M\u00e4nner f\u00fchrten die loyalen Truppen der Armee und k\u00e4mpfen an deren Seite, wie es nur Space Marines verm\u00f6gen.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Zur gleichen Zeit auf dem Felsen, der Ordensfestung der Dark Angels, wurden zahlreiche Scriptoren von immer der gleichen Version geplagt, in den der L\u00f6we selbst zu ihnen sprach. Und ihnen befahl, nach Gerrinod 3 zu reisen, den dortigen loyalen Truppen, den Br\u00fcdern der Ultramarines und den Fremden beizustehen. Als ihm davon berichtet wurde, ordnete Gro\u00dfmeisters Azrael umgehend eine genaue Untersuchung der Vision und der Scriptoren an. Doch nichts schien den Wahrheitsgehalt der Vision zu schm\u00e4lern. Misstrauisch und \u00fcbergl\u00fccklich zugleich, ein Lebenszeichen ihres Primarchen bekommen zu haben, stellte Azrael unverz\u00fcglich eine Eingreiftruppe, bestehend auf der gesamten ersten und dritten Kompanie, zusammen. Unter seiner F\u00fchrung brachen die Kr\u00e4fte Richtung Gerrinod 3 auf.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Zur gleichen Zeit in Nachbarsektor des Gerrinod-Sytems empfing der Schlachtkreuzer <em>Thors Zorn<\/em> den Hilferuf der Ultramarines. Admiraloberst Kurgrativ, Expeditionsstreitmacht Heereslegion 3 der Liga freier Welten befahl ohne zu z\u00f6gern die Aktivierung der Sprungantriebe. Waren die Ultramarines doch einige der wenigen imperialen Kr\u00e4fte, die die Liga nicht als Feinde oder Abtr\u00fcnnige ansah. Und so sah er es als seine Pflicht an, diesen in der Not beizustehen. Drei der Schlachtkreuzer und mehrere Begleitschiffe wurden f\u00fcr diese Mission abkommandiert und sprangen in den Planeten nahen Raum um Gerrinod 3. \u00dcber kurze Strecken ein gewagtes Man\u00f6ver, doch eine Reise in Lichtgeschwindigkeit h\u00e4tte Jahre gedauert und selbst bei einem Sprung vor das Gerrinod-System, w\u00e4ren Wochen bis zum Eingreifen vergangen. Die Kreuzer und Begleitschiffe gerieten direkt in die Schlacht einer immer noch loyalen Raumstation und mehreren Chaos-Fregatten. Der Kampf war kurz und konsequent. Eine Stunde sp\u00e4ter begann die Liga mit ihrer Planetarenlandungsaktion.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Lord Kragon fluchte beim Anblick dieser neuen Wiedersacher. Drei gro\u00dfe Kreuzer war aus dem Nichts im Orbit um den Planten aufgetaucht, und hatten sein Truppen an der Raumstation ausgel\u00f6scht. Wer immer diese Fremden auch waren, sie verf\u00fcgten \u00fcber beeindruckende Feuerkraft. Kragon verwarf den anf\u00e4nglichen Gedanken, die Schiffe anzugreifen, und entschied mit seinen Truppen auf der anderen Seite des Planten zu landen. Wenn er erst einmal die Verteidigungsfestungen \u00fcbernommen hatte, w\u00fcrde er die Fremden einfach aus dem Orbit fegen. Sein Verb\u00fcndeter, ein Kriegsschmied der Iron Warriors, hatte bereits damit begonnen seine eigenen Truppen zu landen. Eifrig, dacht Kragon und schritt zu seinem Funkoffizier, um ebenfalls die Order zur Landung zu erteilen. Er konnte es gar nicht erwarten den Bewohnern des Planeten die Freuden V\u00e4terchen Nurgles zu schenken. Seine Hexer w\u00fcrden daf\u00fcr sorgen, dass das dunkle Ritual ausgef\u00fchrt w\u00fcrde, um diesen Planeten in eine D\u00e4monenwelt zu transformieren. Eine Heimstadt f\u00fcr Nurgles Krankheiten und liebliche Seuchen. Ein L\u00e4cheln umspiele sein mit Ekzemen \u00fcbers\u00e4tes Gesicht, dies w\u00fcrde ihm sicher Ruhm und die Aufmerksamkeit von V\u00e4terchen Nurgle einbringen, nach der er so sehr strebte. Er gab seiner Leibwache aus Terminatoren ein Zeichen, und zusammen schritten sie zur Teleporterstation. Lord Kragon war mehr als bereit, das Antlitz dieser Welt neu zu formen.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Hatte es in den ersten Wochen noch gut ausgesehen, \u00e4nderte sich diese umgehend mit dem Eingreifen zahlreicher Chaos Space Marines. Nur die Massen an Panzern, die den Loyalisten zur Verf\u00fcgung hatten, konnten dem ungest\u00fcmen Ansturm der Verr\u00e4ter-Marines Paroli bieten, doch als sich die Silhouetten von n\u00e4herkommenden Reaver- und Warhound-Titanen abzeichnete, schien sich das Blatt endg\u00fcltig zu wenden. Die Zahl der loyalen Truppen schwand rapide, als die Verr\u00e4ter-Titanen das Feuer er\u00f6ffneten und mit nahezu jedem Schuss einen oder mehrere Panzer vernichtete oder ganzen Kompanien ausl\u00f6schte. Sollte dieses nicht schon genug sein, schoben sich langsam weitere Kriegsmaschinen, wie Fellblades, in Waffenreichweite. Die wenigen loyalen Space Marines wurden von Incurs aufgeteilt, um Sabotageschl\u00e4ge gegen die Versorgungswege durch zu f\u00fchren. Bruder-Cybot Incurs winzige Hoffnung war es, lange genug auszuhalten bis Verst\u00e4rkung eintraf.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Die loyalen Truppen waren nahezu aufgerieben, als sich pl\u00f6tzlich die Stimme eines Admiraloberst Kurgrativ \u00fcber Funk meldete. Dieser hatte den Notruf der Ultramarines empfangen und war dabei Truppenverst\u00e4rkungen zu landen. Inklusive einiger mehr als n\u00f6tigen Titanen der Reaver- und Warhound-Klasse und etlicher weitere Kriegsmaschinen. Ihre Stellungen nicht l\u00e4nger halten k\u00f6nnend, zogen sich die loyalen Truppen zur Landungszone der Neuank\u00f6mmlinge zur\u00fcck und formierten sich dort neu. In den darauf folgenden f\u00fcnf Monaten dr\u00e4ngten die Imperatortreuen die Chaostruppen mehr und mehr zur\u00fcck. Doch je mehr Raumgewinn sie machten, umso verbissener und blutiger wurden die K\u00e4mpfe. Die restlichen Verb\u00e4nde der Planetarenverteidigungskr\u00e4fte beliefen sich nur noch auf eine Hand voll Trupps. Die Zahl der Space Marines war auf unter 20 gesunken. W\u00e4hrend die Chaos-Ketzer scheinbar immer neue Truppen ins Feld f\u00fchrten.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Scouttrupp Dyrus befand sich seit vier Wochen hinter den feindlichen Linien im Einsatz. Sergeant Dyrus ein Veteran aus unz\u00e4hligen Schlachten, diente seit \u00fcber 120 Jahren als Scoutsergeant. Er f\u00fchrte seinen Trupp mit einem Geschick, wie es kaum ein zweiter vermochte. Unter seinem Kommando hatten sie zahlreiche Munitionsdepots gesprengt und waren immer in letzter Sekunde in den Schatten verschwunden, bevor die herbeieilenden Hilfstruppen sie in Feuergefechte verwickeln konnten. Bis jetzt hatte der Scoutsergeant keinen seiner Aspiranten verloren, und er hielt sich strikt an die Order, nur Auskl\u00e4rung und Sabotage auszuf\u00fchren. Bis zu diesem Tag. Der Trupp war von ihm aufgeteilt worden um die Gegend im Umkreis von 3 Kilometern zu erkunden. Alle waren zum Sammelpunkt zur\u00fcckgekehrt, bis auf Scout Larus, dieser war seit \u00fcber einer Stunde \u00fcberf\u00e4llig. Gerade wollte Dyrus sich aufmachen, als Larus sich mit wutverzehrtem Gesicht ihrem Versteck n\u00e4hrte. Larus war schon vor seiner Rekrutierung temperamentvoll gewesen, doch hatte sich dieses bei seiner Ausbildung gem\u00e4\u00dfigt und er war zu einem vertrauensw\u00fcrdigen Bruderscout gereift, dessen Bef\u00f6rderung in den Rang einen Space Marines unmittelbar bevor stand. Mit unterdr\u00fcckter Wut berichtet Larus von der Abscheulichkeit, die er entdeckt hatte. Und auch Dyrus und die restlichen Aspiranten sp\u00fcrten den rechtschaffenen Zorn in sich aufsteigen.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Hauptmann Krieg kurbelte, schaute durch die Zieleinrichtung und trieb den Ladesch\u00fctzen an. Er h\u00f6re das \u201aKlong\u2018 als der Verschluss einrastete und bet\u00e4tigte augenblicklich den Abschussknopf. Die Detonation zerriss die umstehenden Chaos Marines, aber die Gei\u00dfel schritt unbeirrt weiter. Das war doch unglaublich, dachte er bei sich. Der dritte Treffer und keine Besch\u00e4digung! Er schrie den Laserkanonensch\u00fctzen an zu feuern, und den Ladesch\u00fctzen er sollte das n\u00e4chste Geschoss laden. Der Laserschuss lag voll im Ziel \u2013 nichts. Kaum das \u2019Klong\u2018 abwartend dr\u00fcckte der den Abschussknopf. Wieder lag der Schuss im Ziel, aber Qualm und Dreck verdeckten ihm die Sicht. Krieg starrte durch die Zieleinrichtung. \u2018Klong\u2018. Nur langsam legte sich der Dreck. Er h\u00f6rte das fragende \u2018Hauptmann?\u2018 seines Ladesch\u00fctzen. Und brummte best\u00e4tigend.    <br \/>JA! Jubelte er innerlich. Die Geisel hatte ihr Kampfgesch\u00fctze und die rechten Beine eingeb\u00fc\u00dft. Sie war kampfunf\u00e4hig. Er gab dem Laserkanonensch\u00fctzen den Befehlt zu feuern und dieser vernichtete die D\u00e4monenmaschiene endg\u00fcltig. Hauptmann Krieg schaute herunter und blickte in das schwei\u00df\u00fcberstr\u00f6mte Gesicht seines Ladesch\u00fctzen und nickte kurz. Seine Art zu sagen, dies war gute Arbeit.<\/p>\n<p align=\"justify\">Pl\u00f6tzlich zerriss die Au\u00dfenwand. Eine riesige Klaue zerteilte das solide Metall als w\u00e4re es Papier. Nur den Bruchteil einer Sekunde sp\u00e4ter f\u00fcllte sich der Innenraum mit siedend hei\u00dfen Flammen, die jedes Leben augenblicklich ausl\u00f6schten. Ver\u00e4chtlich wendete sich der Chaos-Cybot von den qualmenden Tr\u00fcmmern ab und nahm sein n\u00e4chstes Ziel in Angriff. In seiner Spur folgten zahlreiche Kultisten und Chaos Space Marines.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Trupp Dyrus schlich sich vorsichtig zu der von Larus ausgemachten Position. Der sich dort bietende Anblick trieb abermals den Zorn in ihnen hoch. Unz\u00e4hlige Kultisten hatten tausende von Leichen beider Seiten zu obsz\u00f6nen Symbolen und Figuren geformt, w\u00e4hrend sie von drei Hexern \u00fcberwacht wurden. Dieses war sicher der Beginn eines Rituals, welches die D\u00e4monen des Chaos herbeirufen sollte. Selbst Dyrus wiederstand kaum den Drang vorzust\u00fcrmen um alle Verr\u00e4ter zu richten, und es kostete ihn einige M\u00fche seine Aspiranten vom Schauplatz weg zu f\u00fchren. <\/p>\n<p align=\"justify\">Der Sergeant nahm Verbindung mit Bruder-Cybot Incurs auf, es meldete sich Veteranensergeant Orin. Mit tiefem Bedauern erfuhr Dyrus von der Zerst\u00f6rung Incurs und berichtete anschlie\u00dfend von dem anstehendem Ritual. Dyrus h\u00f6rte Orins tiefes einatmen und vermutete, dass sein Bruder das gleiche wie er dachte. Orin gab den Befehl und beide wussten, dass dies ihr letztes Gespr\u00e4ch sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Orin k\u00e4mpfte seine Wut herunter. Er hatte keine Wahl, er musste seinem Bruder Dyrus und dessen Scouts den Befehl zum Angriff geben. In unz\u00e4hligen Schlachten hatten sie beide zusammen gedient. Und Dyrus w\u00e4re l\u00e4ngst in den Rang eines Captains aufgestiegen, wenn er es sich nicht zur Aufgabe gemacht h\u00e4tte, ihre jungen Aspiranten zu Space Marines auszubilden. Alle seine Sch\u00fcler stiegen schnell in den R\u00e4ngen auf und wurden bald darauf ein wertvolles Mitglied eines taktischen Trupps. Es schmerzte Orin, dass er seinen Bruder jetzt ohne Hoffnung auf Unterst\u00fctzung opfern musste. Er hatte keine Wahl.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Fast f\u00fcnf Monate nach ihrem Aufbruch trafen die Streitkr\u00e4fte der Dark Angels im Gerrinod-Sytem ein. Zahlreiche Tr\u00fcmmer von Chaos-Schiffen trieben im nahen Orbit und drei riesige Schlachtkreuzer unbekannter Bauart hatten Position nahe einer stark in Mitleidenschaft gezogenen Raumstation bezogen. Die Freund-Feind-Kennung lieferte verwirrende Ergebnisse. W\u00e4hrend es sich bei der Raumstation einwandfrei um ein aktives imperiales Erkennungssignal handelte, strahlten die Schiffe ein uraltes imperiales Signal aus. Ein Signal, welche auf weit vor dem dunklen Zeitalter datiert wurde. <\/p>\n<p align=\"justify\">Als die Dark Angels sich n\u00e4herten, nahem unabh\u00e4ngig voneinander Raumstation und Flaggschiff der Fremden Verbindung mit ihnen auf. Kaum 30 Minuten sp\u00e4ter landeten zwei F\u00e4hren auf Azraels Schiff. Aus der Einen stieg Flottenkapit\u00e4n Harrmann mit Gefolge, Kommandierender der Raumstation und aus der Anderen Admiraloberst Kurgrativ mit Beratern. <\/p>\n<p align=\"justify\">Azrael begegnete beiden mit Misstrauen und beide Abordnungen mussten intensive Scans durch Servitoren und Scriptoren \u00fcber sich ergehen lassen. W\u00e4hrend der Admiraloberst diese gelassen mit einem L\u00e4cheln ertrug, war Harrmann sichtlich nerv\u00f6ser und bestand immer wieder darauf, dass es wichtiger w\u00e4re, einen Plan f\u00fcr die Rettung seines Planten zu schmieden. Azrael blieb unbeeindruckt. Erst als sein Scriptor im meldete, dass kein Anzeichen des Chaos zu entdecken war, betraten die drei Parteien den Konferenzraum. Azrael stellte seine brennende Neugier dem Admiraloberst und dessen Herkunft gegen\u00fcber zur\u00fcck und konzentrierte sich voll auf die Koordinierung seiner Truppen mit den bereits seit Monaten auf dem Planten k\u00e4mpfenden Truppenverb\u00e4nden der Liga.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Ein Treffer durchschlug die Frontpanzerung von <em>Odins Faust<\/em>. Die Melterladung fra\u00df sich bis zum Plasmareaktor durch, und der ehrw\u00fcrdige Reaver-Titan der Legio Ydalir verging in einer sonnengleichen Explosion. Princeps Larkon fluchte lautstark. Sein Titan <em>Byleist<\/em> hatte diesem Chaos-Reaver schon zahlreiche Treffer beigebracht, doch diese verfluchte Maschine schien sich selbst zu regenerieren und hatte jetzt auch noch <em>Odins Faust<\/em> ausgeschaltet. Larkon nahm Kontakt zum Kommando Baneblade auf, diese D\u00e4monenmaschine musste mit vereinten Kr\u00e4ften zu Fall gebracht werden, um schlimmeres zu vermeiden. Nur Sekunden sp\u00e4ter gingen unz\u00e4hlig Artilleriegeschosse auf dem Chaos-Titan nieder und beraubten ihn seiner Schilde. Mehrere Kriegsmaschinen feuerten ihre Waffen auf den Titan, und auch <em>Byleist<\/em> entlud seine gesamte Feuerkraft auf den Reaver. Die Maschine blieb auf den Beinen, wenn auch nur noch eine der drei Waffen einsatzbereit war. Doch die D\u00e4monenmaschine heilte bereits. Zwei Warhound Scouttitan der Liga ignorierten ihr Chaos-Gegenst\u00fcck, st\u00fcrmten vor und einten ebenfalls ihr Waffenpotenzial gegen diesen Reaver-Titan. <em>Loki<\/em> gelang endlich, was bis dahin unm\u00f6glich schien. Sein Turbolaser durchschlug die Seitenpanzerung und der D\u00e4monen-Reaver zerbarst in einem Schwall aus Blut und Metall. Die Antwort kam kurz aber brutal, die Schilde des Titan <em>Thor<\/em> flackerten heftig unter dem Beschuss und \u00fcberluden schlie\u00dflich. Drei Treffer zerrissen sein rechtes Bein und der Scout kippte vorn\u00fcber zu Boden \u2013 sie hatten eine weitere Maschine verloren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Hinter den Scouttitanen er\u00f6ffnete <em>Byleist<\/em> das Feuer auf einen der Chaos-Warhounds und schaltete diesen aus. W\u00e4hrend sich <em>Loki<\/em> gegen den anderen Warhound wendete. Eine erneute Beschusswelle der Verr\u00e4ter \u00fcberluden <em>Lokis<\/em> Schilde, w\u00e4hrend die Waffen des Chaos-Warhounds ihr Ziel im Plasmareaktor fanden. Von <em>Loki<\/em> bleibt nichts au\u00dfer wei\u00dfgl\u00fchenden Tr\u00fcmmern, verstreut in einem Umkreis von mehreren hundert Metern. Der Waffenmoderatii in <em>Byleist<\/em> kalkulierte fieberhaft das Kommando gegen den verbleibenden Chaos-Titan und meldete Feuerbereitschaft. Der m\u00e4chtige Reaver-Titan feuerte und nahm Rache f\u00fcr <em>Loki<\/em> und dessen mutige Besatzung&#160; in dem er den Verr\u00e4ter-Titan pulverisierte. Alle Renegaten-Titanen waren ausgeschaltet, ein gro\u00dfer Sieg zu einem gro\u00dfen Preis. Die Liga hatte in fast sechs Monaten f\u00fcnf ihrer Warhounds und zwei Reaver verloren. Im Gegenzug lagen 3 Reaver und 8 Warhounds des Chaos in Tr\u00fcmmern. <em>Byleist<\/em> wurde nach der Vernichtung der Titanen umgehend zu Feldreperaturen abgezogen und schloss sich erst eine Woche sp\u00e4ter den K\u00e4mpfen wieder an. Eine Woche in der Princeps Larkon w\u00fctend auf und abschritt.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Devastor Sergeant Tarunius von den Dark Angels bewegte sich mit dreien seiner Br\u00fcder vorsichtig durch die Ruinen, trotz ihrer schweren Servor\u00fcstungen r\u00fcckten sie nahezu lautlos vor. Immer wieder blieb er stehen, um Mithilfe seiner Autosinne die Gegend genauestens zu beobachten. Ihnen folgenden vier weitere Br\u00fcder seines Trupps mit Laserkanonen. Nachdem sie vor drei Stunden in fast 10 Kilometern abgesetzt worden waren, hatten sie ihr Ziel fast erreicht. Der Sergeant befahl seinen Trupp in Deckung zu gehen und schlich argw\u00f6hnisch weiter zu einer Mauerecke. Vorsichtig schob Tarunius seinen Bolter mit aufmontiertem Zielfernrohr um die Ecke. Sein Helmdisplay verband sich mit der Zieleinrichtung und \u00fcbermittelte ein Bild vom Gel\u00e4nde jenseits der Mauer, welches er aufzeichnete und automatisch an das HQ weiterleitete. Das Bild zeigte ein Flugfeld auf dem etliche mittelgro\u00dfe Transporter und Thunderhawks standen. Fahrzeuge, Truppen, Kriegsmaschinen und Unmengen an Munition wurden entladen. Er lie\u00df die Zieleinrichtung weiterwandern und erblickte seine Prim\u00e4rziele.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auf kleinen T\u00fcrmen waren die schweren Infantrieabwehrwaffen angebracht, welche um jeden Preis ausgeschaltet werden mussten. Tarunius hatte genug gesehen und lie\u00df sein Trupp \u00fcber Funk aufschlie\u00dfen. W\u00e4hrend er in seinem Helmdisplay sah, dass sich seiner Br\u00fcder langsam seiner Position n\u00e4herten, inspizierte er von seiner Position aus die umliegenden Geb\u00e4ude, auf der Suche nach dem bestm\u00f6glichen Platz f\u00fcr die schweren Waffen. Etwa 40 Meter entfernt, fand er was er suchte. Aus der ersten Etage musste man einen ca. 500 m breiten Feuerkorridor haben, und das Mauerwerk bot gen\u00fcgend Schutz vor Feindfeuer. Trupp Tarunius setzte sich wieder in Bewegung und schlug einen kleinen Bogen, um ungesehen im Geb\u00e4ude Stellung zu beziehen. Kurze Zeit sp\u00e4ter meldeten alle vier schweren Waffen und die Br\u00fcder mit Boltern Feuerbereitschaft, welche Sergeant Tarunius an das HQ weiterleitet. Es verging eine weitere Stunde, in der Devastortrupp ruhig das Entladen der Transporter beobachte, bis endlich das Feuerkommando kam.<\/p>\n<p align=\"justify\">Von einem Augenblick auf den anderen brach die H\u00f6lle los. W\u00e4hrend die Laserkanonen die Prim\u00e4rziele eines nach dem anderen ausschalten, nahmen er und die anderen Br\u00fcder seines Trupps die Infanterie mit Boltern unter Feuer. Weitere Devastortrupps links und rechts von ihnen, k\u00fcmmerten sich um Fahrzeuge und Infanterie. In mitten der Panik materialisierten sich ein halbes Dutzend Terminatorentrupps. Sturmterminatoren gingen unverz\u00fcglich die Kriegsmaschinen an, w\u00e4hrend ihnen die restlichen Terminatoren den R\u00fccken deckten. Die Kultisten wurden ohne nennenswerte Gegenwehr niedergemacht, einzig die Chaos Space Marines leisten gen\u00fcgend Wiederstand. Doch nachdem alle Fahrzeuge und Abwehrstellungen vernichtet waren und die Devastortrupps das Feuer auf die Chaos Marines verlagerten, fiel auch diese Gegenwehr.<\/p>\n<p align=\"justify\">In mitten der K\u00e4mpfe und Explosionen entdeckte ein Trupp Deathwing Terminatoren zwei der Gefallenen. Einstige Br\u00fcder, die sich vor \u00fcber 10000 Jahren vom Imperator abgewandt hatten. Augenblicklich verlagerte sich das Kampfgeschehen. Azrael pers\u00f6nlich f\u00fchrten den erbarmungslosen Angriff gegen die fr\u00fcheren Br\u00fcder, w\u00e4hrend die Terminatorentrupps die Schlinge immer enger zogen. Die Gefallenen wurden niedergerungen, entwaffnet, gefesselt und unverz\u00fcglich auf Azraels Schlachtkreuzer gebracht, drei Apothecarii sorgen daf\u00fcr, dass keiner der beiden seinen Wunden erlag. Erst danach richteten die Terminatoren ihre Aufmerksamkeit wieder gegen die restlichen Feinde.<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach zwei Stunden war keiner der Verr\u00e4ter mehr am Leben und das Flugfeld fest in der Hand der Dark Angels. Sergeant Tarunius befahl seinem Trupp die Waffen zu sichern, ihre Arbeit hier war getan. Nach weiteren 10 Minuten landeten Thunderhawks der Dark Angels, um einen gro\u00dfen Teil der Trupps an die Front zu verlegen oder zur\u00fcck auf den Schlachtkreuzer zu bringen. Bereit f\u00fcr einen erneuten Terminatorangriff.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Oberst Hirkon trieb seine M\u00e4nner voran. W\u00e4hrend \u00fcber ihren K\u00f6pfen das Duell der Titan focht, wurde auf dem Boden ebenso unerbittlich gek\u00e4mpft. Rechts von ihm landete ein Trupp Chaosraptoren und wurde kurz darauf vom Priester Meidest und seinen M\u00e4nnern angegriffen. Der Priester schwang sein zweih\u00e4ndiges Kettenschwert und jeder Hieb wurde durch einen frommen Spruch begleitet. Leutnant Klaars befahl seinen M\u00e4nnern in Zweierreihen das Feuer auf einen nahen Chaos Space Marines -Trupp zu er\u00f6ffnen. Zwei der Verr\u00e4ter fielen den Lasergewehren zum Opfer. Der Rest machte kurzen Prozess mit Klaars und seinen M\u00e4nnern. Der Leutnant kam nicht einmal dazu sein Energieschwert zu erheben. Erst als ein Leman Russ-Panzer die Renegaten unter Beschuss nahm, zogen sie sich zur\u00fcck. Direkt vor Hirkon brach ein Rhinotransporter durch die Schutzmauer und entlud einen Trupp rotgepanzerter Khorneberserker. Pl\u00f6tzlich schrie einer der Berserker auf und wurde von unsichtbaren Kr\u00e4ften in die Luft getragen. Sein K\u00f6rper zerrte und verformte sich, bis er in einer Explosion aus Blut und Innereinen auseinander platzte und etwas Neues seinen Platz einnahm. Etwas Gro\u00dfes. Etwas Schlimmeres.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Larus blutet aus zahlreichen Wunden. Neben ihm war Bruder Arcula weinend und wimmernd zusammengebrochen. Und auch Larus sp\u00fcrte wie das Chaos an seinem Verstand zerrte. Doch sein rechtschaffener Zorn war gr\u00f6\u00dfer. Er wich unter einem Schwerthieb hindurch und feuerte das letzte Boltgeschoss seiner Pistole in das Gesicht eines Hexers. Ohne Munition steckte er die Waffe weg und zog stattdessen sein Kampfmesser. Mit Kettenschwert und Messer bewaffnet, st\u00fcrzte sich der Scout auf eine Gruppe naher Kultisten, die auf Bruder Armando eindrangen. Er sah die aufkeimende Panik in den Augen seines Bruders, der versuchte Sergeant Dyrus zu decken, welcher durch einen Boltgeschuss von den F\u00fc\u00dfen gerissen worden war. Ohne die Spur eines Z\u00f6gerns Hieb und Stach Larus um sich. Er trat einen Kultisten beiseite, blockte den Schlag eines Anderen und rammt diesem anschlie\u00dfend sein Messer unterhalb des Helms in den Kopf. Er kannte kein Erbarmen, denn sie waren die Engel des Todes, vom Imperator erschaffen um die Menschheit zu verteidigen. Armando half Dyrus auf die Beine, der stark blutete. Doch das genetisch ver\u00e4nderte Blut des Space Marines hatte bereits mit seiner Arbeit begonnen, verklumpte und verschloss damit die Wunden des Sergeants. <\/p>\n<p align=\"justify\">Hinter ihnen focht Bruder Borgio mit dem zweiten Hexer. Dyrus fuhr herum als er die Schreie seines Bruders h\u00f6rte. Lichtblitze tanzten um Borgio, w\u00e4hrend dieser sich schreiend den Kopf hielt. Vor ihm stand der Hexer, vollf\u00fchrte merkw\u00fcrdige Gesten und lachte dreckig beim Wirken seiner abscheulichen Magie. <\/p>\n<p align=\"justify\">Dyrus rannte los und schoss im Laufen. Das erste Geschoss traf die Schulter des Hexers und prallte ab. Das Zweite drang in dessen Bein. Doch dieser fiel nicht, sondern richtete seine dunkle Magie gegen den Sergeant. Ein Blitzgewitter verdeckte seine Gestalt nahe zu, Schmerz durchraste seine K\u00f6rper, verderbte M\u00e4chte zerrten an seinem Verstand. Dyrus rannte weiter. Das dritte Geschoss zerriss den Kopf des Hexers in einem roten Spr\u00fchnebel. Dyrus strauchelte, kam neben dem zusammengebrochenen Borgio zum halten. Doch jede Form von Verstand war aus dessen Augen verschwunden. Bruder Borgio war nur noch eine leere H\u00fclle.<\/p>\n<p align=\"justify\">In der Zwischenzeit hatte der dritte Hexer das Ritual vollendet. Die Realit\u00e4t zerbarst und hunderte nieder D\u00e4monen ergossen sich in die diese Welt. Larus schrie vor Zorn und st\u00fcrmte auf den verbleibenden Hexer ein, dicht hinter ihm Sergeant Dyrus, w\u00e4hrend Armando nur z\u00f6gernd folgte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Kampf tobte eine Stunde oder mehr. Ungez\u00e4hlte Kultisten starben und an die 50 D\u00e4monen vergingen unter den Schl\u00e4gen und Sch\u00fcssen der drei Scouts. Immer wenn irgendwo eine Waffe fiel, wurde sie aufgehoben und leer geschossen um anschlie\u00dfen die Gegner wieder im Nahkampf anzugehen. W\u00e4hrend Armandos Geist dicht davor stand, gebrochen zu werden, brannte in Larus das Feuer des Imperators. Dyrus hatte beim Kampf und dem Versuch immer sch\u00fctzend einzugreifen unz\u00e4hlige t\u00f6dliche Wunden erlitten, doch sein eiserner Wille gestatte es einem K\u00f6rper nicht zu sterben. Erst als es Larus schlie\u00dflich gelang den Hexer zu enthaupten, die Magie zu stoppen und damit den Riss zu schlie\u00dfen, brach Dyrus zusammen und schickte sein letztes Gebet an den Imperator und seine Primarchen.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit heulenden Turbinen landete das Thunderhawk unweit der einstigen Zubringerstra\u00dfe. Trupp Tarunius und zwei tasktische Trupps hatten es kaum verlassen, da folg es bereits davon. Veteranensergeant Gonidus, Befehlshaber dieser Mission, befahl unverz\u00fcgliches Vorr\u00fccken, um dem Feind m\u00f6glichst wenig Zeit zu geben, sich auf sie einzuschie\u00dfen. Tarunius Trupp hatte Laserkanonen gegen Multimelter getauscht und rannte dicht hinter den taktischen Trupps, als bereits M\u00f6rsergeschosse, den Erdboden zerrissen. Dieses Mal lautete das Prim\u00e4rziel die Zerst\u00f6rung der Artilleriestellungen, die im Waldst\u00fcck neben der Zubringerstra\u00dfe Stellung bezogen hatten. Von vorn erklangen die ersten Boltersch\u00fcsse, als pl\u00f6tzlich ein Chaos Cybot aus dem Geb\u00fcsch brach und Bruder Kardus im Lauf ergriff. Tarunius h\u00f6rte die Servomotoren surren, als der Cybot m\u00fchelos die R\u00fcstung Kardus brach und diesen in zwei Teile schnitt. Jartus und Klovadis rissen ihre Multimelter hoch und feuerten. Microwellen schmolzen sekundenschnell Beine und Torso der Verr\u00e4termaschine und diese kippte plump vorn\u00fcber. Bruder Minori schwang grimmig herum, zerschmolz dessen Heck und vernichtete die Maschine damit endg\u00fcltig. F\u00fcr Bruder Kardus kam allerdings jedoch jede Hilfe zu sp\u00e4t. Selbst seine supermenschliche Konstitution konnte den massiven Blutverlust nicht kompensieren. Die Zeit dr\u00e4ngte, sie mussten den Leichnam ihres Bruders zur\u00fccklassen. Kydos \u00fcbernahm ohne weiteren Befehl dessen Multimelter und Trupp Tarunius schloss zu Gonidus auf.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der zweite Trupp unter F\u00fchrung von Sergeant Arkudias rannte unbeirrt durch das Laserfeuer der Alarmpostenstellungen, w\u00e4hrend Trupp Gonidus durch schweres Bolterfeuer verlangsamt wurde. Trupp Tarunius erreichte Gonidus gerade, als dieser von einem Faustgro\u00dfen Geschoss von den Beinen geholt wurde. Mit rechtschaffenem Zorn \u00e4scherten die Multimelter eine nach der anderen Stellung ein, w\u00e4hrend Tarunius zu Gonidus rannte. Der Veteranensergeant war am Leben, da dessen Panzerung den gr\u00f6\u00dften Teil des Schadens abgefangen und das Lebenserhaltungssystem bereits damit begonnen hatte, schmerzstillende Drogen in seinem Blutkreislauf auszusch\u00fctten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Neben ihnen kam Bruder Cladius wieder auf die Beine, ein Geschoss des gleichen schweren Bolters hatte seinen linken Arm getroffen und dort Panzerung und Fleisch zerrissen. Die Wunde reichte bis auf den Knochen und noch immer war sein Metabolismus dabei die Blutung zu stoppen. Tarunius zerriss seine Robe und nutzte diese als Druckverband. Der Schmerz zwang Cladius f\u00fcr wenige Momente in die Knie. Doch sein Wille brachte ihn wieder zur\u00fcck auf die Beine. Hinter ihm hob Uril dessen Bolter auf und \u00fcbergab ihn an Cladius, als Arkudias im gleichen Moment von vorn die Sichtung der Prim\u00e4rziele meldete. Trupp Tarunius wartete lange genug, bis ihr Sergeant aufgeschlossen hatte, und st\u00fcrmte auf Arkudias Position zu. Der Kampf war kurz und brutal und kaum 20 Minuten sp\u00e4ter landete ein Thunderhawk um Trupp Gonidus, Arkudias und Tarunius zu einem neuen Einsatzort zu fliegen.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach dem Larus alles in Brand gesetzt hatte, um jede M\u00f6glichkeit zu unterbinden, das Ritual erneut auszuf\u00fchren, brachte den Trupp zur\u00fcck. Auf dem R\u00fccken trug er den geschundenen K\u00f6rper seines Bruder-Sergeants und an eine Leine f\u00fchrte er seine drei Scoutbr\u00fcder, die zu keiner eigenen Reaktion mehr f\u00e4hig waren. Als Larus durch die Mauern der Verteidigungsstellung kroch, st\u00fcrmten drei Space Marines zu ihm um ihn von seiner Last zu befreien, doch dieser lehnte ab. Rings um ihn hielten die Br\u00fcder f\u00fcr einen Moment inne, nickten ihm zu, bevor sie wieder das Feuer auf die Feinde er\u00f6ffneten. Nicht wenige hatten einst selbst unter Dyrus gedient. Einen Fu\u00df vor den anderen setzend, schritt er zu Orin, legen den K\u00f6rper seines Sergeants behutsam auf den Boden und meldete knapp: Trupp Dyrus Auftrag beendet, bevor er zusammenbrach.<\/p>\n<p align=\"justify\">Aufgepeitscht durch den Mut und die Hingabe Trupps Dyrus\u2019s k\u00e4mpften die verbleibenden 15 Br\u00fcder noch h\u00e4rter. Kaum wieder bei Bewusstsein und notd\u00fcrftig versorgt, wurde Larus in den Rang eines Space Marines bef\u00f6rdert, er k\u00e4mpfte bis zum Ende des Kriegs verbissen an vorderster Front. Wobei er die Insignien seines gefallen Bruders Dyrus mit Stotz und Ehrfurcht bis zum Ende seines Lebens trug. Er war der einzige Scout der Gerrinod 3 lebend verlie\u00df und starb 80 Jahre sp\u00e4ter als Scout- Veteranensergeant auf Obritan Prim bei der Verteidig gegen Waaaghboss B\u00f6szahn. Auch Larus h\u00e4tte es sicher in den Rang eines Captains schaffen k\u00f6nnen, doch er ging den Weg seines Vorg\u00e4ngers. Sergeant Larus verlor nie einen einzigen seiner Aspiranten und auch bei seinem letzten Gefecht, kamen alle seines Trupps leben zur\u00fcck, bis auf ihn selbst. <\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit Schrecken und Abscheu erkannte Oberst Hirkon, dass es sich um einen Blutd\u00e4mon handelte, der sich den Weg durch den K\u00f6rper des willigen Berserkers schnitt. Der Oberst formierte zwei Trupps und ging just in dem Augenblick zum Angriff \u00fcber, als sich eine Gruppe von Zerfleischer des Khorne um den gro\u00dfen D\u00e4mon materialisierte. Hirkon hatte keine Chance, das war im sofort bewusst. Zwar fielen ihm und seinen M\u00e4nnern einige Berserker zum Opfer, doch innerhalb von Sekunden waren alle Angreifer niedergemetzelt. Hirkon selbst wurde von drei \u00c4xten der Zerfleischer gleichzeitig getroffen. <\/p>\n<p align=\"justify\">Doch ihr Opfer erkaufte n\u00f6tige Zeit. Der Kommando-Baneblade koordinierte augenblicklich das Feuer, und wie durch ein Wunder kam es bei Nahbereichsartillerieunterst\u00fctzung zu keinem einzigen Fehlschuss. D\u00e4monen und Berserker vergingen in einer gl\u00fchenden Wolke aus Feuer und Schrapnell.<\/p>\n<p align=\"justify\">Kaum war der letzte dieser Sch\u00fcsse verklungen, als der Sch\u00fctze des rechten schweren Bolters meldete, dass so eben einige Panzer der Dark Angels an ihm vorbeifuhren. Die Astartes hatte Truppen umgeleitet, nachdem sie den Raumhafen gesichert hatten, und ihre Panzer zur Verst\u00e4rkung geschickt. Im Westen brach ein Landraider durch den Schutt und hielt direkt auf die dortige Bastion zu. Kommandant Dragnos sp\u00e4hte aus den Sichtschlitzen und sah im Norden zahlreich Landungskapseln niedergehen. W\u00e4hrend Ravenwings aus ihren Landspeedern das Feuer auf die Renegaten im Hinterland er\u00f6ffnete. Dragnos sah vereinzelt blaugl\u00fchende Kugeln auftauchen und erkannte darin Schemenhaft die Umrisse von Terminatoren, die augenblicklich das Feuer er\u00f6ffneten und jeden Verr\u00e4ter im Umkreis niederm\u00e4hten.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Azrael konnte es kaum glauben. Die Truppen des Ravenwing, die noch w\u00e4hrend des Flugs nach Gerrinod umgeleitet worden waren, hatten drei D\u00e4monenprinzen an vorderster Front ausgemacht. Zwei waren ohne jeden Zweifel als Gefallene identifiziert worden. Zwei weitere hatten sie bei der Einnahme des Raumhafens gefangen benommen. Einen derartigen Erfolg hatte er sich nicht ertr\u00e4umen lassen. Eine Schwadron Ravenwings hatte unweit der Prinzen die restlichen Br\u00fcder der Ultramarines ersp\u00e4ht, die immer noch, wenn auch in stark gesunkener Zahl, die Linien hielten und die kaum mehr als 30 Mann der Planetarenverteidigung unterst\u00fctzten. Azrael befahl umgehend drei Trupps und einige Apothecarii zu deren Koordinaten. Die Dark Angels nahmen kurz darauf den Platz neben ihren Br\u00fcdern ein. Veteranensergeant Drachos legte den Kr\u00e4ften der Planetarenverteidigung einen R\u00fcckzug zu einer sicheren Position nahe, da sie ihren Wert in den Augen des Imperators mehr als bewiesen hatten. Keiner der Soldaten willigte ein. Die 18 \u00dcberlebenden werden seitdem Tage als Helden gefeiert und ihre Namen sind in den Aufzeichnungen des Ordens der Ultramarines gelistet. Viele ihrer Nachkommen sind in kommenden Jahren in den Astartes aufgenommen worden.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">W\u00e4hrend Azrael das Feuer und die Angriffe der Dark Angels im Umkreis dirigierte, wurde ihm vom Ravenwing gemeldet, dass eine Gruppe Chaos-Biker aus Richtung Norden direkt auf seine Position zuhielten. Just in diesem Moment gab es im Norden eine gewaltige Explosion und er konnte die Hitze bis zu seiner Position sp\u00fcren. Er schaute hinter sich, im S\u00fcden rage die gewaltige Masse eines Reaver-Titans auf \u2013 <em>Byleist<\/em> war zur\u00fcck. Und mit ihm seine gewaltige Feuerkraft. Azrael gestatte sich ein L\u00e4cheln, als die Ravenwing-Schwadron meldete, das Problem h\u00e4tte sich erledigt.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Lord Kragon fluchte und zerteilte mit einem R\u00fcckhandschlag seiner Energieklaue den Kultisten, der ihm eben Meldung erstattet hatte. Das Ritual war vereitelt worden, \u00fcberall wurden seine Deathlords zur\u00fcckgetrieben. Und auch der Kriegsschmied der Iron Warriors konnte seine Stellungen nicht mehr halten. Lord Kragon schrie abermals und alle umstehenden Chaos Space Marines wichen eine Schritt von ihm zur\u00fcck. Alle Titanen waren vernichtet oder Kampfunf\u00e4hig und Nurgle hatten sich von ihm abwendet. Diese Schlacht war verloren. Er gab seinen Deathlords das R\u00fcckzugssignal. Sollten die Iron Warriors doch ruhig aushalten, das w\u00fcrde seinen R\u00fcckzug decken. Bei dem Gedanken entrann ihm ein leises Lachen, das immer mehr anschwoll, was allerdings die Anspannung seiner Untergebenen noch mehr steigerte.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Arkudias war t\u00f6dlich verwundet. Tarunius schaute grimmig zu, wie ein Apothecarii seinem Bruder den Frieden des Imperators schenkte. Und ihm anschlie\u00dfend die Progenoide, das Gef\u00e4\u00df der Gensaat, entnahm. Gonidus schritt hinter Tarunius den H\u00fcgel empor und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Sie beide kannten Arkudias viele Jahrzehnte und sein Tod schmerze sie sehr. Doch dies war keine Zeit zum trauern, sie hatten bereits neue Befehle erhalten und ein Thunderhawk war auf dem Weg. Bruder Lingast wurde im Feld zum Sergeant bef\u00f6rdert und \u00fcbernahm die F\u00fchrung \u00fcber Trupp Arkudias. Elf der 30 Br\u00fcder waren bereits tot oder kampfunf\u00e4hig und sie seit mehreren Wochen pausenlos im Einsatz, sie hatten kaum Schlaf, doch ihr Kampfeswille war ungebrochen. Gonidus wies jede Order zu Abl\u00f6sung vehement zur\u00fcckgewiesen, denn er und seine Br\u00fcder hatten den Eid geschworen, nicht her zu ruhen, bis jeder Chaosverr\u00e4ter gefallen war. <\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Iron Warriors beugte ein Knie und wollte Meldung machen, doch der Kriegsschmied hatte l\u00e4ngst bemerkt dass sich die Deathlords zur\u00fcckzogen und winkte ab. Nichts anderes war von ihm erwartet worden. Was Lord Kragon jedoch nicht wusste, der Kriegsschmied hatte die verbleibenden Transporter und Fregatten heimlich unter seine Kontrolle gebracht hatte. Wohl wei\u00dflich, dass man dem Anh\u00e4nger des Nurgle nicht trauen konnte, war daf\u00fcr gesorgt worden, dass alle wichtigen Posten durch seine Truppen gehalten wurden. Sollte Kragon zum Sammelpunkt kommen, w\u00fcrde er dort keine Transporter mehr vorfinden. Der Kriegsschmied gab seinen Truppen das R\u00fcckzugssignal, und den Kultisten das Angriffssignal. Sie sollten die Loyalisten lange genug besch\u00e4ftigen. Seine Verluste waren minimal und er hatte sich die Wracks von 4 Titanen sichern lassen. Er war eindeutig der Sieger dieser Schlacht.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Byleist<\/em> schritt \u00fcber die Anh\u00f6he. Seine edle H\u00fclle hatte zahlreiche Narben davongetragen und eines der Beine war stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Tal unter ihm griffen Truppen der Liga und der Dark Angels die Transporter der Chaostruppen an. Die Verr\u00e4ter waren auf dem R\u00fcckzug, doch sie sollten nicht entkommen. Das Meltergesch\u00fctz des Titans zerschmolz den Antrieb eines der Transporter, der just in diesem Moment startete. Die Maschine geriet au\u00dfer Kontrolle und ging krachen auf dem Flugfeld nieder. Ein anderer Transporter richtete seine Kanonen gegen <em>Byleist<\/em>. Die Einschl\u00e4ge lie\u00dfen die fast tausend Tonnen schwere Maschine schaukeln. Princeps Larkon sp\u00fcrte den Tarierungsverlust, den der Steuermoderatii verzweifelt auszugleichen versuchte. Mit einem Gedankenimpuls befahl er dem Techmeister mehr Energie auf die Stabilisatoren zu geben. <em>Byleist<\/em> fing sich wieder und Turbolaser und Meltergesch\u00fctz zerrissen den Angreifer in einer riesigen Explosion. Per Gedankenimpuls meldete der Techmeister, zwei der vier Schilde waren wieder einsatzbereit, das dritte Prim\u00e4rgesch\u00fctz allerdings irreparabel besch\u00e4digt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Niemand hatte noch damit gerechnet, auf einen Warlord-Titan der Verr\u00e4ter zu treffen. Und so war <em>Byleist<\/em> eiskalt erwischt worden. Nur Larkons Erfahrung hatte die Gottmaschine vor der sicheren Zerst\u00f6rung bewahrt. Durch dutzende von Artillerieschl\u00e4gen und dem Feuer von vier Baneblade war der Warlord schlie\u00dflich zu Fall gebracht worden. Bevor er starb nahm er drei der Kriegsmaschinen mit und verwundete <em>Byleist<\/em> schwer. Der Titan war verlangsamt und hatte eine seiner Hauptwaffen eingeb\u00fc\u00dft, Princeps Larkon hielt jedoch das Risiko f\u00fcr vertretbar, den Titan im Kampf zu lassen. Zumal der Warhound <em>Thor<\/em> geborgen, repariert und sich kaum 27 Kilometer hinter ihnen befand. In knapp 20 Minuten sollten seine Waffen mit denen von <em>Byleist<\/em> vereinen. Weiterer Beschuss lie\u00df die Schilde flackern, verpuffte aber harmlos daran. Die Kombi aus Turbolaser und Meltergesch\u00fctz holte erneut einen Transport aus dem Himmel, w\u00e4hren der Titan langsam den H\u00fcgel hinab schritt und sichtbar das verletzte Bein nachzog. Larkon sah die Schwei\u00dfperlen auf dem Gesicht des Steuermoderatii, er k\u00e4mpfte bei jedem Schritt \u2013 guter Junge. Der Princeps lie\u00df seinen Geist von den Sensordaten der Maschine \u00fcberfluten. Er f\u00fchlte die Bein- und Waffenverletzung des Kolosses und den dumpfen Herzschlag des Plasmareaktors im Innern, die tobende Pr\u00e4senz des Maschinengeistes. Larkon war <em>Byleist<\/em>. Der Turbolaser strich \u00fcber zahlreiche Nurgle Landraider und zerschmolz diese zu gl\u00fchenden Pf\u00fctzen, w\u00e4hrend das Meltergesch\u00fctz einen schon sichtlich ramponierten Fellblade ein\u00e4scherte. <em>Thor<\/em> \u00fcberschritt soeben die Anh\u00f6he und begann augenblicklich Plasma- und Tubolaserfeuer auszuteilen. <\/p>\n<p align=\"justify\">Weitere Explosionen zerrissen das Flugfeld. Nur 30 von knapp 50 Transportern konnten letztendlich entkommen. Der Kampf endete kaum zwei Stunden sp\u00e4ter, f\u00fcr die Titanen endete damit auch der Krieg. Von <em>Thor<\/em> eskortiert humpelte <em>Byleist<\/em> zur\u00fcck, um die dringend n\u00f6tigen Reparaturen zu erhalten. Die Titanenlegion Ydalir hatte sich gut geschlagen, einige der Maschinen konnten geborgen werden und w\u00fcrden in wenigen Monaten wieder zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"justify\">Dem namenlosen Kriegsschmied der Iron Warriors als auch Lord Kragon gelang die Flucht von Gerrinod 3; wie, konnte nie genau gekl\u00e4rt werden. Kragon setzte 45 Jahre sp\u00e4ter seinen Plan, eine Welt zu wandeln, um. Dank dunkelster Magie wurde aus dem Planten Kilion Prime ein D\u00e4monenhord. Nurgle erhob ihn darauf f\u00fcr seine Taten in den Stand eines D\u00e4monenprinz, womit Kragon sein Ziel endlich erreichte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es dauerte fast 30 Jahre, alle Sch\u00e4den und Verw\u00fcstungen des Krieges auf Gerrinod 3 wieder aufzubauen, doch die Welt ging gest\u00e4rkt und mit absoluter Treue zum Imperium aus diesem Konflikt hervor. Ingenieure der Liga bauten die orbitalen Verteidigungsanlagen neu auf, und verbesserten diese weit \u00fcber das Verst\u00e4ndnis des Adeptus Mechanicus hinaus. Was wiederum zu etlichem Unmut bei den Abgesandten des Mars f\u00fchrte, und einige Untersuchungen nach sich zog.<\/p>\n<p align=\"justify\">In den folgenden Jahren wurde der Planten zwar wieder und wieder angegriffen, doch die von der Liga im Orbit installierten Verteidigungsanlagen konnte nie \u00fcberwunden werden, und so musste irgendwann auch der Adeptus Mechanicus klein beigeben und diese Technologie anerkennen. Auch weil sich zwei Ordensmeister der Astartes vehement daf\u00fcr einsetzen. In diesem dunklen Zeitalter muss die Menschheit jeden Vorteil nutzen, und sich seiner einstigen Gr\u00f6\u00dfe wieder bewusst werden. Denn Gerrinod 3 ist nur an einer von hunderttausenden oder gar millionen Kriegsschaupl\u00e4tzen.<\/p>\n<p align=\"center\">ENDE<\/p>\n<p align=\"center\">\u00a909.2010, A. Kapust<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen Mitte des 42igsten Jahrtausends, an einem von hunderttausenden oder gar millionen Kriegsschaupl\u00e4tzen, irgendwo dort drau\u00dfen\u2026 &#160; Es begann von einem Augenblick auf den Anderen. Eine Gruppe hatte unbemerkt die Palastwache des Planetaren Gouverneur von Gerrinod 3 infiltriert und t\u00f6tete diesen, samt Gefolge und Familien. 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