Fellblade Ikarus

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Der Fellblade “Grendel”

Der Ikarus Fellblade wurde zur selben Zeit wie der Fellblade Destructor wiederentdeckt und galt damals wie heute als eine Meisterleistung menschlichen Erfindungsgeistes. Das namensgebende Ikarusgeschütz verfügt im Gegensatz zum Plasmageschütz über eine hochentwickelte Abschirmungs- und Bündelungstechnologie. Während normale Plasmageschosse sich auf ihrer Flugbahn mehr und mehr ausbreiten und an Kraft verlieren, bleibt das Volumen des Ikarus-Geschoss bis zum Ziel nahezu unverändert. Es deckt damit zwar nicht die Fläche eines Plasmageschützes ab, verfügt dafür aber über eine viel größere Brenndauer und Durchschlagskraft.

Der Ikarus benötigt eine enorme Menge an Energie, wodurch der auf Kraftstoff basierende Antrieb komplett durch zwei Plasmareaktoren ersetzt werden musste, so das die zwei Reaktoren während der Fahrt den Motor speisen und im Gefecht das Waffensystem. Die Energie wird, um die Kühlung des Geschützes nicht zusätzlich zu belasten, in zwei außen liegenden Energiespulen gelagert. Dennoch herrscht im Inneren nach dem Abfeuern eines Schusses häufig Temperaturen von über 150 Grad und es kommt nicht selten vor, das ein Ikarus Fellblade nach einer Salve mehrere Minuten runter kühlen muss um einen Bruch der Reaktoreindämmung zu vermeiden. Die im hinteren Bereich des Turms angebrachten Wärmetauscher und damit die nach hinten abgegebene Hitze, in die Richtung möglicher Tanks, sind ein weiterer Grund für den Verzicht auf ein Kraftstoff basierende Antriebssystem.

Das Wissen um die Herstellung und Wartung dieses Panzers ist nahezu ausgelöscht. Diejenigen die den Aufbau und die Funktion eines Ikarusgeschütz verstehen oder es warten könnten sind im Imperium nur noch in den allerhöchsten Kreisen des Adeptus Mechnicus vorhanden und eine Produktion dieses Meisterwerks ist damit so gut wie unmöglich geworden.

So wurde das Ikarusgeschütz im Laufe der Jahrtausende zunehmend durch ein leichter wartbares Plasmageschütz ersetzt, sei es weil das Ikarusgeschütz zerstört wurde, oder weil die Abschirmung, ohne die die Temperatur im Innenraum nach einem Schuss um mehr als 400 Grad anstieg, nicht mehr funktionierte. Totalverluste wurden hingenommen oder wurden durch einen Stromblade-Panzer ersetzt.

Zumal ein Technologieaustausch zwischen den Priestern des Mars und den die Legion begleitenden Ingenieuren des Mechanicums immer wieder am Aberglaube des Adeptus Mechnicus scheiterte. Ein Hoffnungsschimmer in dieser ach so düsteren Zeit sind aufgeschlossene Orden des Adeptus Astartes, welche den Auftrag, das Imperium der Menschheit zu schützen, über alle anderen Belange stellen und um die nötige Hilfe baten um wenigstens die uralten Relikte ihrer Waffenkammer wieder zum Einsatz zu bringen: Den Fellblade.

Die Stormraven-Legion führt eine nicht näher genannte Anzahl voll funktionstüchtiger Panzer dieses Typs, häufig werden diese mit anderen Typen wie dem Destructor zu Fellblade-Schwadronen zusammengestellt um auf dem Schlachtfeld eine möglichst breite Palette an Feinden bekämpfen zu können. Auf Gerrinod 3 wurden bereits einige dieser Kombi-Schwadronen bei diversen Gefechten gesichtet.

 
Punkte: 620, Panzerung: F: 14, S: 13, H: 12, RP: 12.
Space Marine-Besatzung: BF: 4.

Ausrüstung: Wie Fellblade Destructor +

  • Das Ikarusgeschütz kann für minus 80 Punkte gegen ein Plasmageschütz getauscht werden (siehe App 2.0-Regeln, Seite 261).
  • Die sync. Quad-Laserkanonen in den Seitenkuppeln können für +60 Punkte durch sync. Quad-Ikaruslaserkanonen ersetzt werden (96 Zoll, S9, DS2, Schwer 2 sync.).
  • Sync. Laserkanone (Front) kann für +30 Punkte durch eine sync. Ikaruslaserkanonen ersetzt werden.

Bewaffnung:

  • 2 Seitenkuppeln mit Quad-Laserkanonen.
  • Sync. Laserkanone (Front)
  • Fellblade Ikarusgeschütz (Turm / Makro)

Fellblade Ikarusgeschütz:

  • Gepulst: 72”, S: 9, DS: 2, Geschütz 3, 5 Zoll Expl., ; ODER
  • Aufgeladen: 120″, S: 10, DS 1, Schwer 1, 5 Zoll Expl., Panzerfluch,  Nova.

Selten:
Für Orden + Chaosbanden (max. 1 mit Ikarusgeschütz), Legion und reine Chaoslegionen (z. B. NUR Black Legion) max. 3.

 

Nova:
Die Brenndauer eines Ikarus-Geschosses ist um ein vielfaches höher als das eines Plasmageschosses, wodurch die Belastung von Voidschilden länger anhält. Ein Streifschuss oder Volltreffer negiert immer zwei Schilde statt einem. Das Zielgebiet gilt bis zur nächsten Schussphase für Infanterie als tödliches Gelände, Fahrzeuge erhalten dafür einen Treffer der S7, DS1 gegen die Seitenpanzerung.

Zum Modell:

Pünktlich zu Weihnachten habe ich mein Geschenk fertig gestellt. Smiley 

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Der Ikarus folgt dem üblichen Farbschema und hat wieder etliche  Schmutz/Gebrauchspuren. Dieses Mal war eine Seite (ich meine es war Links) nicht ganz passgenau (schau dir mal das letzte Bild an) und ich musste etwas tricksen.

Die ausladenden Seitenkuppeln sind wieder von Chapterhouse Studios (ich mag die runden Kuppeln einfach nicht), die Laserkaonone vorn ist von Puppets War, die der Seitenkuppeln sind von Forge World (Contemptor-Waffen) und die Energiespulen sind von Blood and Skulls Industry.

Leider sind Seitenkuppeln von Chapterhouse Studios immer noch nicht ganz passgenau und man muss mit dem Bohrer etwas nachhelfen, wenn man die Dinger schwenkbar machen möchte.

Die Contemptor-Waffen wurden zurechtgeschnitten und obendrauf kam noch eine Servitor-Optik vom Landraider, damit das stimmig wirkt. Die Laserkanone vorn wurde unten etwas getrimmt, damit die ebenfalls frei schwenkbar ist.

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Das Kühlsystem und die Spitze des Geschützes wurden in einem Mix aus Bronze und Braun bemalt und dann in verschiedenen Mischverhältnissen mit einem Schwamm betupft. Anschließend mit Wasch behandelt um dann nach dem Trocknen noch mal mit einer Mischung aus Bronze, Braun und Schwarz betupft zu werden. Zum Schluss kam ganz fein Silber drauf. Das Ganze wirkt schön fleckig.
Auf dem Turm und am Heck wurde später Verwitterungspuder eingesetzt.

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Dieser Fellblade ist ebenfalls Mitglied der 6. schweren Panzerschwadron.

Das vordere Ende und die Seite mit den Auslassöffnungen des Geschützes wurden leicht mit Schwarz besprüht. Im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen habe ich dieses Mal auch die Enden der Laserkanonen etwas geschwärzt (gefällt mir sehr gut).

Der untere Teil des Fahrzeugs wurde leicht mit dunklerem Grau und anschließend mit verschiedenen Erdfarben (Erde + Schwarze + Braun in verschiedenen Mischverhältnissen) und dann noch mal leicht von weiter weg mit Codex-Grau besprüht. Grau, um das Ganze leicht abzublenden.

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Das Geschütz bekam das Typische Plasma-Blau.

Der untere Teil des Turms und andere Hüllenabschnitte wurden mit Charadon Granite getupft. Danach wurde das Modell einmal mit Klarglanzlack fixiert. Glanzlack, um eine glatte Oberfläche für Effekt und die Abziehbilder zu bekommen.

Die Oberseite der Seitenkuppeln und der Bereich zwischen diesen und dem Turm wurden mit Verwitterungspulver betupft (in diesem Bild leider nicht so gut zu sehen, aber beim ersten Bild oben) und dann mit Spiritus grob verteilt. Im Anschluss wurde per Aribrusch der Spiritus genutzt um das Pulver schön in die Ritzen zu schwämmen und eine feineren Übergang zu erreichen. Die blanken Bereichen wurden im Anschluss noch mal mit Codex-Grau besprüht und damit sauber gemacht, weiterhin einige Stellen an den die Patschehändchen Abdrücke hinterlassen hatte. Die gleiche Behandlung wurde auch dem Turm zuteil.

Dann noch Abziehbilder und Mattlack drauf und auf der Unterseite des Turm vier selbstklebende Flitzkreise, damit der Turm sauber drehen kann und nicht die Farbe abrasiert – Fertig.

So viel zum Thema Qualitätskontrolle bei Forge World:

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Fast jedes Bauteil benötigte ein heißes Bad um es wieder gerade zu biegen Trauriges Smiley

 

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SR-Panzer –

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